Estricharten

Heizestrich

Heizestriche sind mindestens mit einer Nenndicke von 45 mm auszuführen. Genormt werden Heizstriche gemäß DIN 4725. Bei Heizestrichen ist zwischen Nenndicke und Gesamtdicke zu unterscheiden. Dort, wo der Wärmeträger im unteren Bereich des Estrichs eingebettet ist, trägt die Estrichschicht kaum zur Lastverteilung bei. Bei Heizstrichen, in denen der Wärmeträger im oberen Estrichbereich eingebaut wird, muss darauf geachtet werden, das die Estrichdicke über dem Heizrohr mit einer Nenndicke von 45 mm eingebaut wird. Generell können alle Beläge auf Fußbodenheizungssystemen verlegt werden, wobei einige Faktoren unbedingt berücksichtigt werden müssen. Wichtig: Heizestriche müssen vor der Verlegung mit einem Belag gemäß dem Merkblatt des Zentralverbandes aufgeheizt worden sein.

Wohnungsestriche / Zementestriche

Dies ist einer der bewährtesten Estriche mit dem immer noch größten Marktanteil, da er durch seine Feuchtigkeitsbeständigkeit nahezu überall einsatzfähig ist. Wärme- und Trittschalldämmungen werden mit geprüften Materialien ausgeführt. Dabei ist äußerst wichtig, dass die Trittschalldämmung durchgehend, also ohne Ausschnitt, verlegt wird Wohnungsestrich muss normgerecht sein, d.h. den Anforderungen der DIN 18 353, DIN 18 560 und DIN 18 202 , Teil 5 entsprechen. Die Vorschriften über die Schein-Bewegungsfugen sind zu beachten. Die Mindestdicke beträgt bei schwimmenden Zementestrichen 35 mm, ist jedoch von der Dicke und der dynamischen Steifheit der Dämmschicht abhängig. Die Dämmmatten sind gegen eindringende Feuchtigkeit vom Estrich durch eine geeignete Abdeckung zu schützen. Die Güte des Wohnungsestriches hängt nicht allein von der Zementzugabe, sondern in gleicher Weise von der Körnung des Zuschlags, vom Wasserzementfaktor und von der Verdichtung ab. Die Zuschlagstoffe sollen innerhalb der Idealsieblinie AB8 liegen und Körnungen von 0 - 8 mm enthalten. Nach der Estricherstellung ist die Oberfläche verlegereif, wenn er eine Ausgleichsfeuchte unter 2,0% hat. Über die verlangte Ebenheit gibt die DIN 18202 Auskunft.

Fließestriche

Fließestrich ist eine spezielle Estrichmischung mit chemischen Zusätzen, die sich in einfacher Arbeitsweise auf die Bodenfläche aufbringen läßt und sich selbst nivelliert. Beim Einbau von Fließestrich haben Sie den Vorteil, dass dieser bereits nach zwei Tagen teilbelastbar ist, so dass die nachfolgenden Handwerker zügig Ihr Projekt weiter voranbringen können. Im Vergleich zum herkömmlichen Zementestrich benötigt Fließestrich lediglich eine Aufbauhöhe von 40 Millimeter, so dass mehr Dämmmaterial eingebaut werden kann, was die Wärme- und Schalldämmung erheblich verbessert. Der Randstreifen sorgt dafür, dass eine Schallübertragung in die Mauer vermieden wird. Beim Fließestricheinbau wird eine wirklich ebene Oberfläche gewährleistet. Fließestrich ist auch bei der Altbausanierung hervorragend geeignet, wenn zum Beispiel durchhängende Fehlböden saniert werden.

Schnellestriche mit Rapid Floor 2000

Dieser Schnellzement ist entwickelt worden für die Herstellung von schnellbindenden Estrichen nach DIN 18560. Die besondere Zusammensetzung zeichnet dieses Bindemittel gegenüber anderen Schellestrich-Bindemitteln aus. Es werden keine wasserempfindlichen Zusatzstoffe und Beschleuniger verwendet. Das Material ist in ausgehärtetem Zustand Sulfat- und gut chemikalienbeständig, sowie wasserundurchlässig. Es eignet sich sowohl für den Innen- wie auch Außen- und Industriebereich. Die gemessene Restfeuchte (CM - Gerät) beträgt nach 48 - 72 Stunden ca. 0,7 - 1M% (bei 18° C und 60% rel. Luftfeuchte.)

Die Begehbarkeit ist nach 8 - 10 Stunden möglich. Dieser Schellestrich ist auch für Fußbodenheizung geeignet.

Leichtestriche

Dieser Estrich ...