Verlegearten

Verbundestriche

Als Verbundestriche bezeichnet man Estriche, die mit dem Untergrund dauerhaft verbunden sind. Dies wird in der Regel mit einer Haftbrücke (Kleber) erreicht. Hier gibt die DIN 18 560 T2 weiter Auskunft. Eine hohe Abriebfestigkeit der Oberfläche ist für den Einsatz in hochbelasteten Bereichen notwendig. Diese Estriche werden auch Industrieestriche genannt. Die DIN 18 560 T7 gibt hier ebenfalls Auskunft.

Schwimmender Estrich

Schwimmend bedeutet, dass der Estrich an allen Seiten, auch nach unten, von den anderen Bauteilen getrennt ist. Die eigentlich richtige Bezeichnung ist "Estrich auf Dämmschicht". Verbessert wird mit ihnen u.a. der Trittschall von Rohbetondecken. Die Gesamtkonstruktion besteht aus Dämmschichten gemäss DIN 18 164 oder DIN 18 165 sowie der Lastverteilungsschicht gemäss DIN 18 560.

Heizestrich

Heizestriche sind mindestens mit einer Nenndicke von 45 mm auszuführen. Genormt werden Heizstriche gemäß DIN 4725. Bei Heizestrichen ist zwischen Nenndicke und Gesamtdicke zu unterscheiden. Dort, wo der Wärmeträger im unteren Bereich des Estrichs eingebettet ist, trägt die Estrichschicht kaum zur Lastverteilung bei. Bei Heizstrichen, in denen der Wärmeträger im oberen Estrichbereich eingebaut wird, muss darauf geachtet werden, das die Estrichdicke über dem Heizrohr mit einer Nenndicke von 45 mm eingebaut wird. Generell können alle Beläge auf Fußbodenheizungssystemen verlegt werden, wobei einige Faktoren unbedingt berücksichtigt werden müssen. Wichtig: Heizestriche müssen vor der Verlegung mit einem Belag gemäß dem Merkblatt des Zentralverbandes aufgeheizt worden sein.